Schon mal was von Carbon Capture & Storage gehört?

von Chrizzly
Lesedauer 2 min

Unter Carbon Capture and Storage versteht man das Einfangen und Speichern von Kohlendioxid. Um im Sinne des Pariser Klimaabkommens von 2015 die durchschnittliche Erwärmung bei max 1,5 °C zu halten, sind nach Berechnungen des Weltklimarats IPCC „negative Emissionen“ – also das Entziehen von CO2 aus der Atmosphäre – unumgänglich.

Rund 20 Prozent des derzeitigen CO2-Ausstosses müssten durch negative Emissionen ausgeglichen werden. Das wären rund acht Gigatonnen (8’000’000’000’000kg) im Jahr. «Das ist hoch ambitioniert und sehr optimistisch, aber machbar», sagen Forscher*innen.
Lässt sich der Ausstoss von CO2 schon nicht vermeiden, kann wenigstens verhindert werden, dass es in der Luft bleibt – das ist der Grundgedanke dahinter. Ideen und Pilotprojekte dafür gibt es bereits.

Der klar beste Ansatz ist, CO2 gar nicht erst zu emittieren. Machen wir keinen Dreck, dann muss man hinterher auch nicht aufräumen.

Wissenschaftler schielen nach Island. Dort filtert eine spezielle Anlage von @carbfix Kohlendioxid (CO2) aus der Luft. Das Treibhausgas wird, gelöst in Wasser, 700 Meter tief in den Boden gepresst – und damit dauerhaft der Atmosphäre entzogen. Das klingt nach einer sauberen Lösung, kann aber bis anhin nur in winzigem Umfang betrieben werden. Carbon Engineering, eine kanadische Firma, will bis 2023 sogar eine Anlage mit einer Leistung von jährlich einer Million Tonnen CO2 bauen. Diese Projekte sind definitiv ein Anfang.

„Negative Emissionen“ – also das Entziehen von CO2 aus der Atmosphäre ist unumgänglich.

Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)

Wir sind gespannt, wie die Technik den Klimawandel unterstützen kann. Schaffen wir das? Lass uns wissen, was du davon hältst:)

Quelle(n): https://www.nzz.ch/wissenschaft/negative-emissionen-pilotprojekte-zur-co2-abscheidung-ld.1536894, https://www.carbfix.com/